Literatur Während Der Ns-Zeit

Published: 2021-09-13 06:05:10
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Category: History Other

Type of paper: Essay

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Literatur während des NS-Regimes(1933-39)

Mit dem Fanal der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 begann wenige Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme unübersehbar die von den Nationalsozialisten propagierte "geistige Erneuerung" der deutschen Kunst und Literatur. An die Stelle des "undeutschen Geistes" sollte sich ab 1933 eine NS-Literatur etablieren, die vor allem Bauerntum und Volksgemeinschaft, die Blut- und Bodenideologie sowie Krieg und soldatisches Heldentum idealisierte. Im NS-Regime kamen viele schon vor 1933 bekannte Schriftsteller zu hohem offiziellem Prestige - soweit ihre Werke mit dem Weltbild der Nationalsozialisten in Einklang zu bringen waren. Unter der Leitung von Hans Friedrich Blunck (1888-1961) und ab 1935 unter Hanns Johst sollte die als Unterabteilung der Reichskulturkammer 1933 ins Leben gerufene Reichsschrifttumskammer (RSK) für die Neuordnung des literarischen Schaffens sorgen. Das "Recht zur weiteren Berufsausübung" als Schriftsteller war verbunden mit der Mitgliedschaft in der RSK. Weitgehende Unklarheit herrschte in der Kammer über die Behandlung "nichtarischer" Schriftsteller, von denen 1934 noch über 420 in der RSK geführt wurden. Ab der zweiten Hälfte des Jahres 1934 forcierte die Kammer die Ausschlüsse von "Nichtariern", ohne - wie bisher - Rücksicht auf deren "nationalen Verdienste" zu nehmen. Mit Martin Buber und Max Tau (1897-1976) wurden 1935 die letzten renommierten jüdischen Autoren aus der RSK ausgeschlossen.

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